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Katholische Pfarrkirche "St. Martinus"

Erbaut ab 1711. Eingeweiht am 3. Sonntag nach Pfingsten im Jahr 1749 durch den Hildesheimer Weihbischof Freiherr von Twickel.

 

Kichturm von "St. Martinus"

 

Erbaut wurde der Kirchturm ursprünglich als WEHRTURM der s.g. "Hildesheimer Landwehr" im Jahre 1499. Mir dem Neubau der Pfarrkirche wurde der Turm mit den neuen Gotteshaus zusammengefügt. Mit seinen ca. 65 m Höhe überragt er noch heute alle anderen Gebäude im Dorf. Er gehört mit zu den größten Kirchtürmen im Landkreis Hildesheim.

 

Fachwerkhäuser

ehemalige Dorfschäferei; Maschplatz (vor 1800)

Haus Schmalux; Am Bäckerbrink (1814)

ehemalige Schmiede; Lange Straße (vermutlich vor 1700)

Im alten Ortskern zwischen "Martinstraße" und "Südring" finden sich noch so einige erhaltene Fachwerkhäuser. Teilweise stammen sie noch aus dem 18. Jahrhundert.
Diese erhaltenen Gebäude sind nicht nur Baugeschichte, sondern auch ein Stück Borsumer Identität. Sie auch weiterhin zu erhalten sollte übergeordnete Priorität haben.

 

Sühnestein

 

In den 1930er Jahren fand man bei Erdarbeiten auf dem Grundstück der ehemaligen Dorfschäferei einen alten "Sühnestein". Ein Sühnestein oder Mordwange ist ein aus dem Mittelalter oder der Frühen Neuzeit stammender Gedenkstein, der, möglicherweise nach einem Urteil, an der Stelle errichtet wurde, an der ein Mord geschehen war. Sühnesteine werden als Flurdenkmale oder Bodendenkmale eingestuft.

 

Prozessionskreuze

 

 

Südring (Fronleichnamsprozession)

Lindenstraße (Josephsprozession)

Insgesamt finden sich in Borsum 8 Stationskreuze für Prozessionen. Die Bildstöcke im "Südring", der "Langen Straße" / "Paul- gerhardt-Straße", und in der "Martinstraße" (Westende und Ostende) werden noch alljährlich für die Froneichnamsprozession hergerichtet.

Die Standbilder "Am Bäckerbrink", der "Lindenstraße" (Südende und Nordende) und am "Maschplatz" dienten als Stationskreuze für die Josephsprozession, die es nur hier in Borsum gab. Nach Jahrhunderten wurde diese Tradition Ende der 1960er Jahre von Pfarrer Arnold Husse jedoch aufgegeben.

 

 

Heimatverein Borsumer Kaspel e.V.  | stefan.niemann@heimatverein-borsum.de